Geschichte

Simon Bolivar Simon Bolivar (1783-1830)

Kolonialzeit (1516 – 1810)

Die ersten Europäer setzten 1516 einen Fuß auf das Gebiet des heutigen Argentiniens. Juan Diaz de Solis, ein spanischer Seefahrer, erreichte das südamerikanische Festland zuerst.

Bei dem Versuch, die indigene Bevölkerung dem Kolonialsystem zu unterjochen, stießen die Spanier auf erbitterten Widerstand. Der spanische Conquistador Pedro de Mendoza opferte 1541 nicht nur 1450 Männer, sondern auch das frühe Buenos Aires dem Widerstand der Het Indianer.

Der Nationalstaat Argentinien (1810 – 1880)

25. Mai 1810
Sturz des spanischen Vizekönigs

9. Juli 1816
Unabhängigkeit es folgen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Unitarier (liberale Kaufmannschaft der Hauptstadt) und Föderalisten (konservative Großgrundbesitzer)

1811-1828
aus Territorialbestand des Vizekönigreichs Río de la Plata erlangen 1811 Paraguay, 1814/28 Uruguay und 1825 Bolivien ihre Unabhängigkeit.

1835
nach Sieg der Föderalisten argentinischer Einheitsstaat unter Rosas

1853
Verfassung, die mit mehreren Modifikationen bis heute in Kraft ist

1916 – 1930
Präsidentschaft Yrigoyen und de Alvear (Radikale Partei), Neutralität im Ersten Weltkrieg Verelendung der Industrie- und Landwirtschaftsarbeiter

1930
Militärputsch unter Uriburu

1943
Militärputsch unter Beteiligung des Obersten Juan Domingo Perón,

1946
Präsidentschaft Perón (mit erheblichem politischen Einfluß seiner Frau Evita)

1947
Wahlrecht für Frauen

1955
Militärputsch unter Lonardi

1955-1958
Militärregierung unter Aramburu

1958-1962
demokratische Präsidentschaft Frondizis (Intransigente Partei)

1962
Militärputsch

1962-1963
stv. Senatspräsident Guido übernimmt Präsidentschaft

1963-1966
Präsidentschaft Illias (Radikale Bürgerunion)

1966-1973
Militärputsch, Militärregierung unter Onganía, Levingston und Lanusse („revolución argentina”)

ab 1970
Linksradikale und terroristische Untergrundbewegungen (Montoneros, ERP)

1973
nach Wiederzulassung politischer Parteien Wahlsieg Cámporas (Justizialistische Partei)

1973
Wiederzulassung und erneute Präsidentschaft Peróns

Juli 1974
Tod Peróns und Präsidentschaft seiner Frau Isabel Perón

1976 bis 1983
Wirtschaftskrise und ideologisch motivierter Terrorismus lösen Militärputsch der Generäle Videla, Viola, Galtieri und Bignone („reorganización nacional”, „el proceso”) aus hartes Vorgehen der Streitkräfte gegen linken Terrorismus mit schweren Menschenrechtsverletzungen (heftige internationale Proteste)

1982
Malvinen/Falkland-Konflikt

30.10.1983
freie Wahlen

1983-1989
Präsidentschaft Dr. Raúl Alfonsín (Radikale Bürgerunion)

1989-1999
Präsidentschaft Dr. Carlos Saúl Menem (Justizialistische Partei)

1991
Koppelung des Peso an den US-Dollar

1994
Verfassungsreform (Pakt von Olivos)

1999-2001
Präsidentschaft Dr. Fernando de la Rúa (UCR)

23.-30.12.2001
Präsidentschaft Rodríguez Saa (Justizialistische Partei)

seit 01.01.2002
Präsidentschaft Dr. Eduardo Duhalde (Justizialistische Partei)

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